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Helmholtz Pioneer Campus München

Einsatz für die Gesundheitsforschung der Zukunft

Die Bachner Group beim Münchner Helmholtz Pioneer Campus

Lösungen für eine gesündere Zukunft entwickeln: Das ist das erklärte Ziel des Helmholtz Zentrum Münchens mit Hauptsitz in Neuherberg – und wir von Bachner sind mittendrin! Der rund 50 Hektar große Forschungscampus im Norden von München wirkt wie eine eigene kleine Stadt – sogar ein eigenes Fitnessstudio findet sich auf dem Gelände. Das Münchner Team um unseren Projektleiter Bekim Deliu und die Bauleiter Enes Sogojeva und Tomas Vanco kennt sich hier bestens aus: „Das Helmholtz Zentrum München ist schon seit vielen Jahren unser Kunde“, sagt Deliu stolz. „Wie genießen hier vor Ort eine hohe Wertschätzung und Anerkennung.“

Steckbrief

Der Auftrag

Neubau Helmholtz Pioneer Campus

Zeitraum

2021 bis 2023

Unsere Aufgaben

  • Elektroinstallation
  • Daten- und Netzwerktechnik
  • Sicherheitstechnik

Bauträger

Helmholtz Zentrum München

Projektbeschreibung

Eines der neuesten Projekte für uns vor Ort ist der Helmholtz Pioneer Campus (HPC). Auf Luftaufnahmen lässt sich seine besondere Form am besten erkennen: Die Architekten haben es in Form einer Raute entworfen, angelehnt an die Rauten auf der bayerischen Flagge. Auf etwas mehr als 6.000 Quadratmetern Nutzfläche wird seit der offiziellen Eröffnung 2023 interdisziplinär geforscht – hier trifft Biomedizin auf Künstliche Intelligenz und Ingenieurswissenschaften.
Doch damit dieses Projekt von seiner Planzeichnung in die Realität übertragen werden konnte, war die Power unseres Bachner-Teams notwendig. Zwischen 2021 und 2023 waren hier gleich in drei unterschiedlichen Disziplinen gefordert: Unser Auftrag umfasste Elektro-, Sicherheits- sowie Daten- und Netzwerktechnik.

Architektur als Taktgeber

Eine der Besonderheiten des Gebäudes ist seine Architektur. Denn nicht nur sein Äußeres in Rautenform mit abgerundeten Ecken ist ein echter Hingucker, sondern das moderne Design setzt sich auch im Inneren fort. „Für uns war das Gebäude eine Herausforderung“, sagt Sogojeva. „Keines unserer Kabel sollte sichtbar sein. Gleichzeitig mussten wir aber auch sicherstellen, dass alles fachgerecht installiert wird und Elemente wie Brandmelder für Wartungen zugänglich sind.“
Die Lösung dafür? Genaue Absprachen den Gewerken untereinander, mit den Architekt:innen und natürlich mit dem Auftraggeber. Die Lampen im Bereich der Cafeteria beispielsweise hängen unterschiedlich hoch. Jede einzelne von ihnen sei zentimetergenau installiert worden, fügt Vanco hinzu. Zur besseren Abstimmung fertigte das Team auch Probeaufbauten – auf diese Weise konnten Farben und Aussehen optimiert und an den Rest der Architektur angepasst werden.

Hier bekommt jeder den Anschluss!

Neben der Montage von Schaltern, Steckdosen und Beleuchtung wurde auch die große Mehrheit der Anlagen im Gebäude von uns ans Stromnetz angeschlossen. Dazu zählen beispielsweise die Terminals für die Zutrittskontrolle, die Blitzschutzanlage oder die MSR-Verkabelung. Die Kolleg:innen vor Ort kümmerten sich außerdem um den Zug der LWL-Kabel und um anfallende Spleißarbeiten.
Wichtig für Gebäude wie dem Helmholtz Pioneer Campus ist auch die Installation einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV). Die Aufgabe dieses Elements ist schon an ihrem Namen abzusehen: Durch zuschaltbare Batterien wird sichergestellt, dass bei einem Stromausfall weiterhin Strom fließt. Forschungszentren besitzen oft empfindliche Gerätschaften, die durch eine abrupte Abschaltung Schaden nehmen können. Aber auch biologisches Material, das in Kühlschränken gelagert wird, könnte bei einem Stromausfall beschädigt werden und so zum Verlust wichtiger Daten führen.

Im Brandfall ist das HPC ebenfalls bestens gerüstet: Durch verkofferte Kabeltrassen wird verhindert, dass sich das Feuer über die Trassen weiter ausbreiten kann. Die Kabel der Sicherheitsbeleuchtung können außerdem Feuer bis zu 90 Minuten standhalten – bis dann sind also die Fluchtwege mindestens beleuchtet, damit das Gebäude evakuiert werden kann. Für die Einsatzkräfte installierten wir außerdem den BOS-Objektfunk, damit es zu keiner Unterbrechung der Funkverbindung kommt.

Bilderstrecke

Hand in Hand zum Ziel

Eigentlich war die Fertigstellung des HPC früher geplant – doch dann kamen einige unvorhergesehen Ereignisse auf alle am Bau Beteiligten zu. „Sowohl die Coronapandemie als auch den Ausbruch des Ukrainekriegs haben wir zu spüren bekommen“, sagt Deliu. Beide hatten zur Folge, dass Personal kurzfristig ausfiel, Produkte nicht geliefert werden konnten oder sich enorm im Preis steigerten.
„Das Helmholtz Zentrum selbst sowie alle Gewerke saßen im selben Boot“, erinnert sich Deliu. „Wo es ging, haben wir einander geholfen. Wichtig war vor allem auch das Verständnis, das der Bauherr uns entgegengebracht hat. Es waren außergewöhnliche Situationen – für diese haben wir außergewöhnliche Lösungen gebraucht. Kolleginnen und Kollegen wie meine, auf die ich mich vollkommen verlassen konnte, waren dabei unerlässlich.“

Ebenso bedeutsam für das Gelingen des Projekts: die klare Aufgabenteilung und Abstimmung zwischen Projektleiter Deliu und den beiden Bauleitern Vanco und Sogojeva, sodass sich die drei stets aufeinander verlassen konnten. Doch auch die tatkräftige Unterstützung unseres Projektpartners MSB Elektronik trag maßgeblich zum Erfolg bei – und das gerade in den schwierigen Zeiten, während der das Gebäude entstanden ist.
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen – da sind sich Bekim Deliu, Enes Sogojeva, Tomas Vanco und ihr gesamtes Team einig, wenn sie sich im Helmholtz Pioneer Campus umsehen. Sie sind stolz, was hier auch dank ihrer Expertise gebaut werden konnte – wir sind gespannt, welche Studien hier umgesetzt werden können.